EV-Roaming
Kerndefinition
EV-Roaming (auch bekannt als Interoperabilität) ermöglicht es den Fahrern von Elektrofahrzeugen, eine einzige Identifizierungsmethode (z. B. eine RFID-Karte oder eine App) zum Laden und Bezahlen in den Netzen verschiedener Ladepunktbetreiber (CPO) zu verwenden. Dadurch werden Barrieren zwischen den Betreibern beseitigt, ähnlich wie sich Mobiltelefonnutzer bei Reisen ins Ausland automatisch mit lokalen Netzen verbinden.
Analyse aus der Perspektive der Anwendungsumgebung
Der Kern des Roamings ist die “nahtlose Konnektivität”, die in erster Linie bei regionenübergreifenden Reisen und offenen Märkten mit mehreren Betreibern zum Tragen kommt.
- Grenzüberschreitende/zwischenstaatliche Langstreckenreisen:
In Europa oder Nordamerika müssen Autofahrer beim Grenzübertritt nicht jede lokale Lade-App herunterladen. Über Roaming-Hubs wie Hubject oder Gireve können Fahrer ihr heimisches E-Mobility Service Provider (eMSP)-Konto nutzen, um Ladestationen in anderen Regionen zu aktivieren. Dies ist entscheidend für den Aufbau durchgängiger E-Mobilitätskorridore. - Stark fragmentiertes öffentliches Laden in Städten:
In Städten mit einem Dutzend verschiedener Lademarken ermöglicht die Anwendung von Roaming-Protokollen (wie OCPI) Aggregator-Plattformen (wie Navigations-Apps), alle Partner-Ladestationen direkt zu aktivieren. Dies vereinfacht die Benutzerführung drastisch und vermeidet die Frustration, “ein Telefon voller Lade-Apps” zu haben.”
V2G
EV Smart Charging
EV-Roaming
Betreiber einer Elektrofahrzeugflotte
Dynamischer Lastausgleich
Nachfrageseitige Reaktion
CPO
AC-Ladung
V2V
V2L
V2H