Lastausgleich

Kerndefinition

Load Balancing ist eine technische Strategie zur rationellen Verteilung begrenzter Stromressourcen auf mehrere Ladepunkte. Im Vergleich zum speziell erwähnten “dynamischen Lastausgleich” handelt es sich um ein breiteres Konzept, das von der statischen Strombegrenzung bis hin zur dynamischen Anpassung alles umfasst und darauf abzielt, elektrische Überlastungen zu vermeiden und einen sicheren Betrieb der Infrastruktur innerhalb der vorhandenen Netzkapazität zu gewährleisten.

Analyse aus der Perspektive der Anwendungsumgebung

Der Lastausgleich wird vor allem in Szenarien eingesetzt, in denen Stromkapazität eine knappe Ressource ist.

  • Bürogebäude und Campus:
    Wenn in einem Bürogebäude 20 Ladegeräte installiert werden, der Gebäudetransformator aber nur 10 mit voller Geschwindigkeit unterstützen kann, greift das Lastausgleichssystem ein. Es verteilt den Strom gleichmäßig oder lässt die Ladevorgänge rotieren (z. B. 15 Minuten pro Gruppe). In dieser Umgebung vermeidet es teure Kosten für die Aufrüstung der Infrastruktur.
  • Mehrstöckige Parkhäuser:
    In mehrstöckigen Gebäuden sind die Kabelwege lang, was zu Spannungsabfällen führt. Der Lastausgleich überwacht nicht nur die Stromverteilung, sondern auch die Spannungspegel in den einzelnen Stockwerken. Wenn viele Fahrzeuge im selben Stockwerk angeschlossen werden, begrenzt das System automatisch die Stromstärke, um zu verhindern, dass die lokale Verkabelung überhitzt und eine Brandgefahr entsteht.

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Dynamischer Lastausgleich

Nachfrageseitige Reaktion

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